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Berufungspastoral ist Aufgabe aller in der Kirche


Erstmals fand die Jahreskonferenz der Berufungspastoral in einem digitalen Format statt. Vom 21. bis zum 22. September versammelten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Diözesanstellen sowie aus der AGBO und der Kommission IV der Deutschen Bischofskonferenz per Videokonferenz, um sich zu der Fragestellung „Für wen bin ich da - Berufungspastoral angesichts der Coronakrise“ auszutauschen.

Im Studienteil stellte der Referent, Prof. Dr. Christoph Jacobs (Paderborn), Überlegungen zur Notwendigkeit der Berufungspastoral vor. Mit provokanten Thesen über die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Kirche und Berufungspastoral, rief er die Verantwortlichen zu einer Neuorientierung der berufungspastoralen Arbeit auf. Besonders müsse klar werden, dass Berufungspastoral Aufgabe aller ist, die in der Pastoral tätig sind. Berufungspastoral solle zu einem Schwerpunktthema der Pastoral allgemein werden.

Abends gab es darüber hinaus die Gelegenheit bei einem „virtuellen Stammtischen“ die gesammelten Erfahrungen des Tages zu vertiefen, sich über aktuelle kirchliche Fragen auszutauschen sowie über „Gott und die Welt“ ins Gespräch zu kommen.

Am Dienstag wurde der Studienteil mit einem geistlichen Impuls des Referenten fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand die Berufung des Samuel und insbesondere die Anleitung und Begleitung, die er durch den alten und müden Priester Eli erfahren hat. In den sich anschließenden Austauschrunden lag der Schwerpunkt auf Themen wie „Begleitung“ und „Berufungspastoral für die Berufenen“. Thesen aus der Gruppenarbeit wurden anschließend im Plenum diskutiert. Spannend war es gerade dort, wo sich die Teilnehmer mit der Frage nach der persönlichen Berufung auseinandergesetzt haben und daraus Schlüsse für ihre eigene Arbeit ziehen konnten.

Am Nachmittag wurden verschiedene Projekte der Berufungspastoral vorgestellt und diskutiert, u. a. Überlegungen, wie die Berufungspastoral auf dem WJT 2023 in Lissabon präsent sein soll und wie der Weg dorthin gestaltet werden wird; ein neues Internetformat, das das ZfB in Zusammenarbeit mit Erik Flügge von der Agentur „squirrel & nuts“ erarbeitet sowie die bereits konkreten Planungen für einen eigenen Instagram-Account des ZfB‘s. Darüber hinaus stellte das ZfB seine kommenden Publikationen vor, insbesondere das Jugendgebetbuch „Zeig mir den Weg“, das ab November wieder völlig neu überarbeitet zur Verfügung stehen wird.

Nach diesen zwei intensiven Tagen kann auch die Frage beantwortet werden, ob eine so lange Online-Konferenz mit über 40 Teilnehmern gelingen kann. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr zufrieden über den produktiven Austausch, die vielfältigen Ideen und die konstruktive Zusammenarbeit. Es ist zudem gelungen, geistliche Akzente in das Online-Format zu integrieren.
Selbstverständlich konnten damit das gemütliche Beisammensein, gemeinsame Messfeiern und der Austausch beim Mittagessen oder in den Pausen nicht völlig ersetzt werden. Es war aber ein mutiges Signal, sich auch auf diese Weise zu begegnen, das die Erwartungen voll erfüllt hat. Allerdings freuen wir uns sehr darauf, uns im kommenden Jahr wieder im „wirklichen Leben“ zu begegnen!

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